Investitionen in die ökologische Landwirtschaft zahlen sich aus
- Lieferung von 6.000 Tonnen Öko-Getreide und Öko-Kartoffeln
- Bio-Branche trotzt der Krise
Hamburg, den 23. Februar 2010 – Auch in diesem Jahr hat sich für die KTG Agrar AG die BioFach, die vom 17. bis 20. Februar in Nürnberg stattfand, wieder gelohnt: Namhafte Bio-Lebensmittel-Produzenten haben auf der Leitmesse der europäischen Bio-Branche insgesamt 6.000 Tonnen Öko-Getreide und Öko-Kartoffeln aus der Erntesaison 2010/2011 beim Hamburger Landwirtschaftsunternehmen bestellt. Das sind 1.000 Tonnen mehr als im Vorjahr. „Es zahlt sich aus, dass wir unsere ökologische Anbaufläche in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut haben“, sagt Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar AG. „Nicht nur Bestandskunden haben mehr geordert als im Vorjahr, wir haben auch neue Lebensmittelproduzenten von unseren hochwertigen Agrarprodukten überzeugen können.“
KTG Agrar setzt seit 1992 auf den großflächigen Bio-Anbau und gehört damit zu den Pionieren der Branche. Die Gesellschaft ist auf Marktfrüchte wie Getreide, Mais und Raps spezialisiert und baut aktuell auf 12.000 Hektar nach streng ökologischen Richtlinien an. Beliefert werden Kunden in Westeuropa. Diese fragen große Mengen in gleichmäßig hoher Qualität nach. Daher investiert KTG Agrar nicht nur in den Flächenausbau, sondern auch in neue Technik wie beispielsweise moderne Silo- und Trocknungsanlagen. Siegfried Hofreiter: „Dank modernster Produktions- und Lagermethoden können wir unseren Kunden höchste Qualität und Liefertreue garantieren. Damit heben wir uns deutlich vom Wettbewerb aus Osteuropa und Asien ab.“
Nachdem das Branchenwachstum in den vergangenen Jahren nur durch Importe aus Osteuropa und Asien erreicht wurde, geht der Trend wieder zur heimischen Produktion und damit höchster Qualität. So stieg der Umsatz im deutschen Bio-Fachhandel im Jahr 2009 trotz Krise um sieben Prozent. KTG Agrar erwartet, dass das Wachstum der Öko-Branche auch in den kommenden Jahren europaweit anhalten wird. Hofreiter: „Es sind längst noch nicht alle Produktgruppen erschlossen.“ So sind beispielsweise Öko-Fleisch und Snacks im Handel nicht flächendeckend zu finden. „Wir werden auch in Zukunft unsere Öko-Anbaufläche erweitern, denn Agrarrohstoffe sind der limitierende Faktor der Branche.“



