KTG Agrar plant erstmals eine Dividende auszuschütten
Mit Ackerland und Biogas erfolgreich durch die Wirtschaftskrise
Hamburg, den 24. Juni 2010 – Die KTG Agrar AG (ISIN: DE000A0DN1J4) ist seit dem Börsengang im November 2007 kräftig gewachsen: Das Landwirtschafts-unternehmen hat die Anbaufläche von 14.000 Hektar auf aktuell mehr als 30.000 Hektar vergrößert. Davon befinden sich rund 6.000 Hektar im Eigentum der Gesellschaft – Mitte 2007 waren es 2.100 Hektar. Die Biogasproduktionskapazität stieg in diesem Zeitraum von 6,5 Megawatt auf mehr als elf Megawatt – genug um 20.000 Haushalte mit sauberer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu versorgen. Die Investitionen zahlen sich aus: Trotz globaler Wirtschaftskrise legte der Konzernjahresüberschuss von KTG Agrar im Jahr 2009 um 30 % auf 5,6 Mio. Euro zu. Von dieser positiven Entwicklung sollen die Aktionäre nun auch in Form einer Dividende profitieren. Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender von KTG Agrar: „In den vergangenen Jahren haben wir gesät, jetzt beginnt die Ernte.“
Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung am 2. Juli 2010 in Hamburg eine Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie vorschlagen. „Dass wir in einer gesamtwirtschaftlich so herausfordernden Zeit erstmals eine Dividende zahlen, zeigt die Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells“, sagt Siegfried Hofreiter. „Mit dem Anbau von Agrarrohstoffen und der integrierten Produktion von erneuerbarer Energie ist KTG Agrar weitestgehend konjunkturunabhängig.“
KTG Agrar will auch in Zukunft profitabel wachsen. Die Landwirtschaftssaison 2010 ist bisher positiv verlaufen. Nach dem strengen Winter hat sich die Saat gut entwickelt und lässt eine gute Ernte erwarten. Zudem deuten die Notierungen an den Börsen auf höhere Agrarrohstoffpreise als im Vorjahr hin. Auch der Ausbau des Biogasbereichs verläuft planmäßig. In Seelow wird derzeit eine weitere Anlage mit 3,2-Megawatt gebaut. Dabei handelt es sich um die erste Bioerdgasanlage von KTG Agrar. Das Biogas wird auf Erdgasqualität aufbereitet und anschließend direkt in das regionale Gasnetz eingespeist. Darüber hinaus befinden sich mehrere Projekte in der fortgeschrittenen Genehmigungsphase. Siegfried Hofreiter: „Alles deutet auf ein erneutes Rekordjahr hin.“



