Ackern für's Leben

KTG Agrar mit starkem ersten Halbjahr

Landwirtschaftsunternehmen profitiert von niedrigen Preisen für Dünger und Kraftstoff

- Gesamtleistung steigt um 28 Prozent auf 26,3 Mio. Euro

- EBIT legt um 57,6 Prozent und Periodenüberschuss um 72 Prozent zu  

Anbauflächen um rund 7.700 Hektar auf rund 29.200 Hektar vergrößert

Weitere Ertragssteigerung in der zweiten Jahreshälfte geplant

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Hamburg, den 31. August 2009 – Die KTG Agrar AG [ISIN: DE000A0DN1J4] behält ihren Wachstumskurs bei: Gesamtleistung und Ergebnis wurden deutlich verbessert und die Anbaufläche vergrößert. Im ersten Halbjahr 2009 hat KTG Agrar, eines der führenden Landwirtschaftsunternehmen Europas, die Gesamtleistung um 28 Prozent auf 26,3 Mio. Euro gesteigert. Dabei konnte das Ergebnis auf allen Ebenen überproportional verbessert werden. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 57,6 Prozent von 2,4 Mio. Euro auf 3,8 Mio. Euro zu. Der Periodenüberschuss kletterte sogar um 72 Prozent auf 1,8 Mio. Euro. „Dabei ist das erste Halbjahr in der Landwirtschaft naturgemäß das schwächere“, sagt Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender von KTG Agrar. „In der zweiten Jahreshälfte werden wir insbesondere beim Ergebnis noch mal einen kräftigen Sprung machen.“

Das Flächenwachstum wurde ebenfalls fortgesetzt und die Anbaufläche im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 36 Prozent auf rund 29.200 Hektar vergrößert. Allein 2009 hat das Unternehmen in Brandenburg zwei Betriebe mit insgesamt 3.700 Hektar gekauft. Davon sind 750 Hektar Eigentum und die übrigen Flächen langfristig gepachtet. KTG Agrar ist auf den Ackerbau spezialisiert und erntet in Ostdeutschland in diesem Jahr auf rund 23.500 Hektar. Im EU-Vollmitgliedsland Litauen baut die Gesellschaft auf 5.600 Hektar an. Die Eigentumsquote lag zum Ende des Berichtszeitraums insgesamt bei 17,7 Prozent und damit über dem Stand Ende Juni 2008 von 17,2 Prozent. Zu der erfreulichen Entwicklung der ersten sechs Monaten haben auch Einsparungen bei den Materialkosten beigetragen. Trotz der um 7.700 Hektar vergrößerten Anbaufläche stiegen die Kosten für Saatgut, Dünger und Kraftstoff nur um 2,5 Prozent auf 7,5 Mio. Euro (H1 2008: 7,3 Mio. Euro). Der Grund: KTG Agrar profitiert als Großabnehmer erheblich von den sinkenden Preisen für Einsatzstoffe wie Diesel, Phosphor und Kali. Diese sind in den vergangenen Monaten teilweise um über 40 Prozent gefallen und haben den Preisrückgang bei Agrarrohstoffen mehr als ausgeglichen. „Es ist unser Ziel, sowohl in Phasen niedriger als auch hoher Preise eine stabile Marge erzielen“, so Hofreiter. „Und das gelingt uns auch.“ Die EBIT-Marge lag nach den ersten sechs Monaten bei 13,8 Prozent, nach 11,6 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Auch der Biogasbereich entwickelt sich gut. Nachdem die Zahl der Anlagen von zehn auf zwölf erhöht wurde, stiegen die Umsätze im Berichtszeitraum von 4,2 Mio. Euro auf 4,7 Mio. Euro. In Kürze wird an zwei neuen Standorten mit dem Bau von Biogasanlagen begonnen. Damit wird die Produktionskapazität bis 2010 verdoppelt. Beim Flächenwachstum soll noch im laufenden Geschäftsjahr die Marke von 30.000 Hektar geknackt werden. Dieses Wachstum wird sich auszahlen: KTG Agrar will die Gesamtleistung und das Ergebnis 2009 steigern und erstmals eine Dividende an die Aktionäre ausschütten. In 2010 soll sich die positive Entwicklung fortsetzen. Hofreiter: „Dass wir heute schon ein Wachstum bei Gesamtleistung und Ergebnis für das kommende Jahr voraussagen können, zeigt die Nachhaltigkeit unseres Geschäftsmodells.“

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