Ackern für's Leben

KTG Agrar knackt die 20.000-Hektar-Marke

Anbauflächen in nur einem Jahr um 50 Prozent vergrößert  

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Hamburg, den 17. Juli 2008 – Der KTG Agrar AG stehen erstmals mehr als 20.000 Hektar Anbaufläche zur Verfügung. Von März bis Juni konnte die Fläche, auf der das Hamburger Unternehmen Agrarrohstoffe anbaut, um rund 1.600 Hektar vergrößert werden. Damit stehen KTG Agrar zum 30. Juni rund 21.500 Hektar zur Verfügung, mit denen die Gesellschaft in die Herbstaussaat 2008 geht. Dies entspricht einer Steigerung um 50 Prozent seit Juni 2007. Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender von KTG Agrar: „Mit diesem Wachstum haben wir unsere Marktstellung als einer der führenden Produzenten von Agrarrohstoffen deutlich ausgebaut.“

Mit den neuen Flächen ist auch die Eigentumsquote weiter gestiegen. Die Gesellschaft hat in Litauen 400 Hektar Ackerland gekauft. „Auch in Zukunft werden wir überwiegend in Litauen zukaufen, um von steigenden Bodenpreisen zu profitieren“, erläutert Finanzvorstand Wolfgang Bläsi. Trotz guter Bodenqualität und hohen Niederschlagsmengen sind in dem EU-Vollmitgliedsland die Preise je Hektar deutlich unter denen in Deutschland. Im Inland wurden zwei Landwirtschaftsbetriebe mit einer Fläche von insgesamt rund 1.200 Hektar übernommen, davon sind rund 1.100 Hektar langfristig gepachtet und 100 Hektar Eigentum. Einer der Betriebe befindet sich in Ostbrandenburg, einer in der Mitte Sachsen-Anhalts. Letzterer hat für KTG Agrar auch strategische Bedeutung: Er wird zentraler Standort mit Maschinenstation und Betriebleiter für die gesamte Region „Börde“ in der das Unternehmen inzwischen mehr als 2.000 Hektar bewirtschaftet. Von hier wird künftig das optimale Zusammenspiel der umliegenden Betriebe von der Aussaat bis zur Ernte koordiniert. Darüber hinaus soll der Betriebsleiter auch das Wachstum in der Region vorantreiben und als Ansprechpartner vor Ort potenzielle neue Flächen identifizieren und prüfen.

Die Anbaugebiete der KTG Agrar erstrecken sich in Deutschland von Leipzig im Süden bis Anklam im Norden. Hinzu kommen die mehr als 4.000 Hektar in Litauen. Die regionale Streuung ist für die Gesellschaft von strategischer Bedeutung, um weitgehend unabhängig von Witterungseinflüssen zu sein. KTG Agrar will auch künftig durch Zukauf und Pacht in der Fläche wachsen - insbesondere an den bestehenden regionalen Standorten, um die Vorteile der großflächigen Landwirtschaft zu nutzen. Die Flächendiversifikation und die großen, zusammenhängenden Anbaugebiete sind ein klarer Wettbewerbsvorteil und kommen dem Agrarunternehmen auch bei der derzeit laufenden Getreideernte zugute. Wolfgang Bläsi: „Wir haben angekündigt, im laufenden Jahr dynamisch zu wachsen und unsere EBIT-Marge deutlich zu erhöhen. Mit der bisherigen Entwicklung liegen wir voll im Plan.“

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